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Pehmöllers Garten

Neubau mit 98 WE ÖRU, Hamburg

Baubeginn 2017 

 

Hamburg - Groß Borstel

Grundstücksgröße: 9570 m²

Park von ca. 9310 m² 

6 Gebäude (3 – 4 Geschosse)

98 Nutzungseinheiten für 400 Personen

 

Im Auftrag der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI) plant „fördern & wohnen“ AöR, ein Unternehmen der Freien und Hansestadt Hamburg, die Errichtung von sechs Gebäuden für die öffentlich-rechtliche Unterbringung (ÖrU) von 400 Personen, sowie unterbringungsbezogene Nebenflächen im Plangebiet. Das Grundstück mit einer Fläche von ca. 18.880 m² teilt sich in zwei Gebiete, in das Planungsgebiet im Norden und Westen des Grundstücks für die ÖrU mit ca. 9570 m² und einen Park von ca. 9310 m² mit alten Eichen, Buchen und Eiben sowie einem künstlich angelegten Teich. Eine Baumschutzzone wurde bestimmt. Der Teich gilt als flächenhaftes Biotop und ist vollständig geschützt. 

 

Städtebau

Geplant sind sechs Gebäude für die Unterbringung. Die Gebäude für die Unterbringung umfassen vier viergeschossige Gebäude und zwei dreigeschossiges Gebäude.

Haus 1-4 sind in einem kleinen Bogen angeordnet und passen sich dem Verlauf der Papenreye an, wodurch die strenge Achse der Gebäude aufgelockert und ein Sichtbezug zur Stavenhagenstraße hergestellt wird. In der Gebäudehöhe bleiben die Gebäude mit maximal vier Geschossen unter bzw. auf ähnlicher Höhe wie die Gewerbebebauung nördlich der Papenreye. Um die Höfe, welche sich zwischen den Gebäuden ergeben, vom Lärm der Straße zu schützen, sind Fahrradremisen an der Grundstücksgrenze vorgesehen. Diese schaffen einen räumlichen sowie akustischen Abstand zur Papenreye. 

Das südliche Gebäude an der Stavenhagenstraße  passt sich mit 3 Geschossen der umgebenden Wohn- und Gewerbebebauung an. Es steht in einer Flucht mit den Nachbargebäuden und dem später anzulegenden Grünzug. Das nördlich auf dem Flurstück 2025 positionierte Gebäude (Haus 5) umfasst ebenfalls 3 Geschosse. Es wurde an den Nachbargebäuden ausgerichtet und bietet eine optimale Orientierung der Wohnungen nach Osten und Westen. Spielflächen sind westlich von Haus 4 und zwischen Haus 5 und 6 vorgesehen. Haus 5 weist außerdem Gemeinschaftsräume im EG auf, denen die Spielfläche vorgelagert ist und so einen Bezug herstellt.


Baukörper und Grundrisse

Gem. Anforderungen BPD 01/2016 orientiert sich die öffentlich-rechtliche Unterbringung an Wohnnutzungen. Die Wohnformen sind im Grundverständnis des „sozialen Wohnungsbaus“ geplant. Es gibt keine speziellen Wohn- oder Kinderzimmer. Alle Zimmer dienen dem ständigen Aufenthalt. Im Erdgeschoss befinden sich ausschließlich Funktionsflächen wie Verwaltungsbüros, Besprechungsraum, technischer Dienst sowie eine Werkstatt mit Lager,  Waschküche und Gemeinschaftsräume. In den Obergeschossen befinden sich ausschließlich Unterbringungen. Alle Obergeschosse sind im Grundriss identisch.

Die Gebäude sind als quaderförmige Baukörper konzipiert. Die Eingänge sind eingezogen, um geschützte Bereiche zu bilden. Die vertikale Erschließung erfolgt über Treppen. Die Bäder liegen innen und nebeneinander bzw. als Lärmpuffer zwischen Schlafräumen und Treppenhaus. Die Küchen sind natürlich belichtet und liegen an den Giebelseiten der Gebäude. Alle Wohnräume sind mit bodentiefen Fenstern mit Stabgeländer ausgestattet.

 

Bauweise 

Die Baukonstruktion der Gebäude erfolgt in konventioneller, massiver Bauweise. Die Gebäude sind nicht unterkellert. Das Dach ist als Flachdach mit einer extensiven Begrünung geplant. Die Fassaden werden mit Holzbeplankung auf Unterkonstruktion erstellt. Die Verkleidung der Erdgeschosse hebt sich farblich von den Obergeschossen ab, um einen optischen Sockel zu erzeugen.