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GUB Osterbekstraße

Realisierung (2.Preis) mit 98 WE, SAGA Siedlungs-Aktiengesellschaft, Planung 2010

Eine Ortsanalyse zeigt, dass Zäsuren in der vorherrschenden Blockrandbebauung typisch für die Umgebung des Planungsgebietes sind. Das vorliegende Konzept zielt auf eine Splittung der Baumasse in zwei differenzierte Baukörper ab. Es wird eine Unterstreichung der Nord-Süd-Richtung angestrebt, die vier- bis fünfgeschossigen Hauptbaukörper sind straßenbegleitend zum Käthnerort und zur Mirowstraße ausgerichtet. Sie orientieren sich in Höhe und Materialität an der umgebenden Bebauung. Niedrigere Querriegel in hellem Putz wirken raumbildend und gewährleisten die Belichtung der dahinter liegenden Innenhöfe.Der auf einem Sockel ruhende Kubus an der Ecke stellt mit seinen insgesamt sechs Geschossen einen Kontrapunkt zum benachbarten Gymnasiumsaltbau dar. Er öffnet sich zu allen Himmelsrichtungen und ermöglicht den Bewohnern den Blick auf den Osterbekkanal. Es galt eine Form zu finden, die sich neben dem dominierenden Altbau des Gymnasiums zu behaupten weiß.

Eine Rasenbordüre rahmt das neue Quartier an der Osterbekstraße mit einem leichten Höhenversatz. Dadurch sind die Hauseingänge barrierefrei in direkter Anbindung von der Straße aus zu erreichen. Ein vielfältiges Angebot an Kleinkinderspiel, Skatemöglichkeiten für die Größeren und eine Sitzstufen-Tribüne stehen zur Verfügung. Aus wohnungsbezogenen privaten und öffentlichen gemeinschaftlichen Außenbereichen bildet sich das neue „grüne“ Quartier am Osterbekkanal.